| Juli 2004 |
06.07.2004:
Olli ist weiter auf dem Wege der Genesung! Er ist sogar schon so munter
dass wir ihn bremsen müssen... erstaunlich, wie schnell er die Operation
weggesteckt hat... doch natürlich herrscht noch strenger Leinenzwang und
Treppenverbot; daher sind wir weiterhin im "Exil"...und kommen kaum an den
PC...;o) Inzwischen fand jedoch ein vierbeiniges Wiedersehen statt! Iska
war weit weniger stürmisch als erwartet (zum Glück!). Natürlich
schnupperte sie erst einmal unter Ollis
Bauch... seine Narbe misst gut 25 cm und sieht sehr gut aus. Etwas
Wundwasser (Gewebsflüssigkeit) hat sich abgesetzt, aber das bedarf keiner
weiteren Behandlung. Die Tierärztin war sehr zufrieden mit Olli.
Wir
hoffen, dass es so weiter geht und zum Wochenende die Fäden gezogen werden
können. Das Diätfutter (Hühnchen mit Reis) schmeckt ihm bestens, nur die
Portionen scheinen ihm etwas klein zu sein... ;o) Doch dafür gibt es aber derzeit vier
Mahlzeiten über den Tag verteilt. Um
eventuelles nächtliches Knabbern an der Narbe zu
verhindern bekommt er eine flotte "Nachtverpackung" (bisher hat er
zwar noch keine Anstalten zum Knabbern gemacht, aber sicher ist
sicher...). Ein T-Shirt wird am Brustgeschirr befestigt. Damit sieht er
zwar aus wie ein "Ritterpferdchen", aber er macht ja kein Schaulaufen. Das
Brustgeschirr von Iska leistet überhaupt gute Dienste, man kann ihn damit
viel sicherer
führen. Das wird er wohl noch einige Zeit tragen dürfen. |
| Noch einmal vielen Dank für die netten Genesungswünsche - darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut! |
| 12.07.2004: Ollis Fäden sind gezogen und die Narbe sieht prima aus! Schön trocken mit stellenweise ganz wenig Schorf. Nur noch eine Woche haben wir im Exil ist zu überstehen.... allerdings bleibt Olli der Leinenzwang noch etwas länger erhalten. Das Hühnchen-Reis-Diät-Futter wurde inzwischen von normalem Frischfutter abgelöst, doch die vier kleinen Portionen bekommt er nach wie vor. Leider haben sich ein paar "grobmotorische Störungen" eingestellt, Olli knickt ab und an beim Pieseln etwas ein und läuft auch hin und wieder irgendwo gegen... (wäre er nur etwas weniger hektisch, ließe sich das natürlich vermeiden...). Daher bekommt er ab heute das durchblutungsfördernde Mittel Karsivan, das ja auch Paulchen vor Jahren schon gut bekommen ist. Damit hoffen wir auch ihm etwas Erleichterung zu verschaffen. |
| 21.07.2004: am 12.07. war noch alles schön und friedlich und nur einen Tag später stand Schlunzis Welt komplett auf dem Kopf.... Olli & Iska hatten sich im "Exil" in der Wolle...:o( Und leider war keiner von uns dabei als es begann, so dass wir es nicht schon im Ansatz unterbinden konnten und auch nicht wissen, woran es denn eigentlich gelegen haben kann... Futter & Spielzeug lagen nicht herum, aber eventuell ist Iska in ihrer ewigen Kuschelbedürftigkeit Olli unabsichtlich auf seinen vielleicht innerlich noch schmerzenden Bauch getreten? Worauf er vielleicht nach ihr schnappte, um sie zu verwarnen, aber sie auch wieder zurück schnappte... und immer so weiter bis eben richtig rund ging. So ein Ärger!!!!!!! Insgesamt kamen wohl da wohl einige Faktoren zusammen... Olli ist derzeit etwas angeschlagen in der Führungsposition, dann ist er ja kastriert, riecht daher nicht mehr so "rüdig" und ist auch nicht soooo kulant mit Hündinnen, wie ein richtiger Rüde es wäre. Dieser Streit war natürlich genau das, was wir immer vermeiden wollten und mit Paulchen und Olli zum Glück nie hatten und weshalb wir uns als neuen Zweithund für Olli für eine Hündin entschieden hatten. Aber so kann es einem leider dennoch ergehen... :o( |
| Da wir ziemlich entnervt waren, holten wir uns professionelle Hilfe bei Prof. Juhr, einem Fachtierarzt für Verhaltenstherapie. Olli und Iska bekommen nun seit einigen Tagen ein Medikament (jeder ein anderes), die den Stressspiegel der beiden wieder etwas zur Ruhe bringen sollen. Eigentlich müsste zumindest Frauchen auch so ein Medikament nehmen...;o) Künftig soll Iska etwas bevorzugt werden. Wir hoffen nun, dass sich alles wieder einpegelt und Olli sich mit einer Rolle als Rangniederer begnügen wird... Da Olli noch immer Leinenzwang hat, absolvieren wir die Spaziergänge gemeinsam mit Iska an der Leine. Beide ignorieren sich ziemlich. Das ist hoffentlich ein gutes Zeichen! |
31.07.2004: Hunde sind scheinbar
weit weniger nachtragend als Menschen... Olli und Iska wohnen seit dem
22.07. wieder zusammen und es klappte besser als gedacht! Die anfängliche
Unsicherheit ließ bald nach (und auch Frauchens ließ, durch die
Unterstützung von Herrchen, mit der Zeit etwas nach!). Einzig, dass Olli
Iska ziemlich aus dem Wege geht. Aber besser so, als wäre er auf
Konfrontation aus! Beim gemeinsamen Warten auf's Futter kann man aber
schon wieder eng nebeneinander liegen (und das, obwohl ringsum
ausreichend Platz wäre!).
Vielleicht
schweißt ja der Hunger zusammen??? Auch die Hundebetten hatten wir anfangs
getrennt, um Olli & Iska nicht zuviel Nähe zuzumuten, doch das Bett an dem
neuen Standort wurde von Olli nur am ersten Abend benutzt und ansonsten
von beiden gemieden... also stehen die Betten wieder zusammen und man
liegt auch wieder - wie nichts - nebeneinander... wie man sieht, ist dabei
besonders Iska sehr entspannt...;o) Trotz allem bleibt ein schaler
Beigeschmack, denn so war das alles natürlich nicht gedacht, aber eine
einmal funktionierende Freundschaft, wie die von Olli & Paulchen,
kann man eben nicht einfach so wiederholen... so schade es auch ist.
Wahrscheinlich wäre Paulchen mit seinen doggigen Eigenarten der passendere
"große Bruder" für Iska gewesen... |
| Ollis OP-Narbe ist inzwischen komplett verheilt! Man merkt ihm bislang in keiner Weise an, dass er ohne die Milz Einschränkungen hätte. |
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