Der Anfang: 29.12.2000: ein Unglückstag für
uns. Es lag Schnee und mittags spielten Olli und Paulchen
ausgelassen im Garten. Am Abend zeigte Paule dann
Symptome für eine Magendrehung. Wir riefen sofort bei
unseren Tierärzten an und machten uns auf den Weg. Für
Paulchen hieß das Schlauch schlucken, die Gase konnten
entweichen, es war die Milz gedreht und nicht der Magen.
Dieser war 90 Grad gekippt, daher die gleichen Anzeichen.
Paulchen musste sofort operiert werden. Wir waren fix und
fertig, nach knapp zwei Stunden der erlösende Anruf, es
ist alles gut gegangen, die Milz konnte auch erhalten
bleiben. Für uns war es ein grauenvoller Abend, das
erste Mal über Nacht von einem unserer Hunde getrennt.
Aber er muss zur Beobachtung dort bleiben. Wenigstens
hatte er den "Vater-Pullover" zum Ankuscheln in
der fremden Umgebung. Erstaunlicher Weise hat unser Olli
den Paule überhaupt nicht gesucht (schöner Freund...).
Am nächsten Morgen wieder Telefonat, wir können ihn
mittags abholen. Leider wohnen wir ja im ersten Stock und
so hieß es für Frauchen: umziehen ins Erdgeschoss zu
Mutter. Alles wurde vorbereitet, Hühnchen en gros für
die Diät eingeholt, Hundebett heruntergebracht usw. Es
folgten sechs Wochen im Exil... , aber er hat es überlebt,
unser Doggenfreund Ulli (vier Jahre alt) leider nicht...
. Die Angst vor einer neuerlichen Drehung saß sehr tief
bei uns und so sind wir danach noch vorsichtiger geworden.
Das Foto zeigt Paulchen nach überstandener OP am
31.12.2000
| Da ich schon
seit längerer Zeit gerne die Webseiten einiger Hundefreunde
besuchte, entschloss ich mich im Mai 2001 endgültig auch unseren
beiden Hunden eine
eigene Seite zu erstellen. Die Anfänge waren gar
nicht so einfach... das falsche Programm, die
Bilder viel zu groß ins Netz gestellt und so
weiter... Unserem Freund Karl-Heinz haben sicher die Ohren geklungen... soooo viele
Fragen... oje... ;o) |
| Nach
Paulchens Tod, stand die Frage, wie nun weiter mit der
Schlunzis Seite und ob überhaupt? Doch der öffentliche
Umgang mit der Trauer, die vielen lieben und tröstenden
Zeilen von Hundefreunden, halfen ein wenig beim
Verarbeiten des Todes. Nun führte also Olli alleine durch
diese Seiten, aber |
| am 26.05.2002 zog die blaue
Doggen-Hündin Iska
vom Rieseneck bei uns ein - und von da an wurde es recht
anstrengend für Olli... und auch für uns
Zweibeiner... Wir waren doch recht verwöhnt und
hatten die Zeit als Olli ein Welpe und ein "kleiner Schädling"
war, schon längst verdrängt...;o) |
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